Tfilat Schacharit: Birkot HaSchachar, Korbanot, Psukej DeSimra

Worksheet by Marc Uri
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Subjects
Other
Grades
6
Language
DEU
Assignments
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Wie heißt du? Eine kleine Wiederholung Wir wollen uns nun eingehend mit den einzelnen unserer täglichen Tfilot beschäftigen. Wir erinnern uns, dass Tfilat Schacharit von Awraham Awinu eingeführt wurde und dem Dienst im Bejt Hamikdasch vom Korban Tamid schel Schachar entsprach. Daher dürfen wir, wie zuletzt gelernt, Schacharit erst ab Alot HaSchachar beten, das Schm'a Israel erst ab dem Zeitpunkt "Mischejakir" (ca. 35 Minuten vor dem Sonnenaufgang) und die Schmone 'Essre erst ab dem Sonnenaufgang, also ab Nez HaChama.Die hier erwähnte Ordnung der Tfila wird sich sGw nach dem Nussach Sefard orientieren, den wir auch in der Schule beten. Die ברכות השחר HaSchachar Die Birkot HaSchachar sind der Beginn unserer Tfila in der früh, obwohl sie eigentlich kein echter Bestandteil des Gebets sind. Einige Leute sprechen diese Brachot bereits zuhause.Bevor wir mit dem Gebet beginnen, gibt es bereits viele Dinge, für die wir H' danken müssen. Es beginnt naturgemäß mit dem Aufwachen. Wir verstehen, dass nichts in dieser Welt selbstverständlich ist und sind daher für alles dankbar, was H' uns gibt. Das ist eine wichtige Eigenschaft ganz allgemein für's Leben.Und so ist das Allererste, das wir beim Aufwachen sprechen, das "Mode (bzw. bei Mädchen: Moda) Ani", in dem wir H' danken, dass er unsere Seele, die im Schlaf zu H' aufsteigt, uns wiedergegeben hat. Wir haben nun einen neuen Tag vor uns, voller Möglichkeiten und neuer Chancen. Wir sprechen also:מודֶה [מודָה] אֲנִי לְפָנֶיךָ מֶלֶךְ חַי וְקַיָּם, שֶׁהֶחֱזַרְתָּ בִּי נִשְׁמָתִי בְּחֶמְלָה, רַבָּה אֱמוּנָתֶךָ: Auf Deutsch: Ich danke DIR, KÖNIG, LEBENDER und immer BESTEHENDER, dass DU mir in Barmherzigkeit meine Seele wiedergegeben hast, groß ist DEINE Treue.Achtung: Achtet darauf, dass "Raba Emunatecha" am Ende zusammen gesprochen werden soll und nicht z.B. "Bechemla Raba - Emunatecha". Netilat Jadajim Wir waschen uns nun, wie im Video gezeigt, die Hände. Danach verrichten wir unsere Bedürfnisse am WC. Nachdem wir unser Gesicht gewaschen, den Mund ausgespült und nach dem WC wieder die Hände wie oben beschrieben gewaschen haben, verlassen wir das WC und sprechen draußen die Brachot über das Händewaschen und die Bracha "Ascher Jazar":בָּרוּךְ אַתָּה ה' אֱלהֵינוּ מֶלֶךְ הָעולָם אֲשֶׁר קִדְּשָׁנוּ בְּמִצְותָיו וְצִוָּנוּ עַל נְטִילַת יָדַיִם:Gelobt seist DU, EWIGER, unser G'TT, KÖNIG der Welt, der uns durch SEINE Gebote geheiligt und uns befohlen hat, die Hände zu waschen.בָּרוּךְ אַתָּה ה' אֱלהֵינוּ מֶלֶךְ הָעולָם אֲשֶׁר יָצַר אֶת הָאָדָם בְּחָכְמָה וּבָרָא בו נְקָבִים נְקָבִים חֲלוּלִים חֲלוּלִים. גָּלוּי וְיָדוּעַ לִפְנֵי כִסֵּא כְבודֶךָ שֶׁאִם יִפָּתֵחַ אֶחָד מֵהֶם או יִסָּתֵם אֶחָד מֵהֶם אִי אֶפְשַׁר לְהִתְקַיֵּם וְלַעֲמוד לְפָנֶיךָ אֲפִילוּ שָׁעָה אֶחָת: בָּרוּךְ אַתָּה ה' רופֵא כָל בָּשר וּמַפְלִיא לַעֲשות:Gelobt seist DU, EWIGER, unser G'TT, KÖNIG der Welt, der den Menschen mit Weisheit geformt und an ihm viele Öffnungen und viele Höhlungen erschaffen hat. Es ist vor dem Thron DEINER Herrlichkeit offenbar und bekannt, dass, wenn eine von ihnen sich öffnet oder eine von ihnen sich schließen würde, es nicht möglich wäre zu existieren und vor DIR zu stehen. Gelobt seist DU, EWIGER, der alles Fleisch heilt und wunderbar wirkt.Die Bracha "Ascher Jazar" sprechen wir jedesmal wenn wir unsere Bedürfnisse am WC verrichtet haben. Es ist eine besonders wichtige Bracha, weil wir dadurch auch aussagen, dass H' sich unseren Körper ganz genau überlegt hat und ihn laufend gesund und intakt hält. Denn wäre auch nur eine Kleinigkeit zu viel oder zu wenig, würden wir schon nicht mehr "funktionieren".Die nächste Bracha, "Elokaj Neschama" drückt aus, dass wir uns bei H' dafür bedanken, dass wir eine Seele haben, die uns täglich wiedergegeben wird - und wir somit leben dürfen! Wir sagen auch aus, dass diese Seele, die H' uns gibt, rein ist. Es ist somit unsere Verantwortung, dieses "geliehene Gut" auch wieder in gutem Zustand zurückzubringen und somit auch gut auf unsere Seele aufzupassen - und nicht etwa ein schlechter Mensch zu sein.אֱלהַי. נְשָׁמָה שֶׁנָּתַתָּ בִּי טְהורָה הִיא. אַתָּה בְרָאתָהּ. אַתָּה יְצַרְתָּהּ. אַתָּה נְפַחְתָּהּ בִּי. וְאַתָּה מְשַׁמְּרָהּ בְּקִרְבִּי. וְאַתָּה עָתִיד לִטְּלָהּ מִמֶּנִּי. וּלְהַחֲזִירָהּ בִּי לֶעָתִיד לָבוא. כָּל זְמַן שֶׁהַנְּשָׁמָה בְּקִרְבִּי מודֶה אֲנִי לְפָנֶיךָ ה' אֱלהַי וֵאלהֵי אֲבותַי. רִבּון כָּל הַמַּעֲשים אֲדון כָּל הַנְּשָׁמות: בָּרוּךְ אַתָּה ה' הַמַּחֲזִיר נְשָׁמות לִפְגָרִים מֵתִים:Es folgen nun die sogenannten "Birkot HaTora". Ein Jehudi ist verpflichtet sich täglich mit der Tora zu beschäftigen - das kann auf unterschiedliche Weisen geschehen, etwa wenn man einem Vortrag lauscht, selbst ein religiöses Buch liest usw. Falls einer nun aber nicht dazu kommen sollte, sich mit der Tora zu beschäftigen, so spricht man sicherheitshalber in der früh gleich die Brachot vor dem Tora-Lernen (denn wir sprechen so gut wie immer vor den Mizwot eine Bracha) und erwähnen danach ein paar ausgewählte Psukim womit dann das Minimum an Tora-Lernen als getan gilt. Wenn man im Laufe des Tages wieder Tora lernt, muss man die Brachot nicht nochmal sprechen; sie gelten in der früh gesagt für den restlichen Tag.בָּרוּךְ אַתָּה ה' אֱלהֵינוּ מֶלֶךְ הָעולָם אֲשֶׁר קִדְּשָׁנוּ בְּמִצְותָיו וְצִוָּנוּ לַעֲסוק בְּדִבְרֵי תורָה:וְהַעֲרֶב נָא ה' אֱלהֵינוּ אֶת דִּבְרֵי תורָתְךָ בְּפִינוּ וּבְפִיּות עַמְּךָ בֵּית יִשרָאֵל. וְנִהְיֶה אֲנַחְנוּ וְצֶאֱצָאֵינוּ. וְצֶאֱצָאֵי צֶאֱצָאֵינוּ וְצֶאֱצָאֵי עַמְּךָ בֵּית יִשרָאֵל. כֻּלָּנוּ יודְעֵי שְׁמֶךָ וְלומְדֵי תורָתֶךָ לִשְׁמָהּ: בָּרוּךְ אַתָּה ה' הַמְלַמֵּד תּורָה לְעַמּו יִשרָאֵל:בָּרוּךְ אַתָּה ה' אֱלהֵינוּ מֶלֶךְ הָעולָם. אֲשֶׁר בָּחַר בָּנוּ מִכָּל הָעַמִּים וְנָתַן לָנוּ אֶת תּורָתו: בָּרוּךְ אַתָּה ה'. נותֵן הַתּורָה:[וַיְדַבֵּר ה' אֶל משֶׁה לֵּאמר. דַּבֵּר אֶל אַהֲרן וְאֶל בָּנָיו לֵאמר. כּה תְבָרְכוּ אֶת בְּנֵי יִשרָאֵל אָמור לָהֶם]:יְבָרֶכְךָ ה' וְיִשְׁמְרֶךָ: יָאֵר ה' פָּנָיו אֵלֶיךָ וִיחֻנֶּךָּ: יִשּא ה' פָּנָיו אֵלֶיךָ וְיָשם לְךָ שָׁלום:אֵלּוּ דְבָרִים שֶׁאֵין לָהֶם שִׁעוּר. הַפֵּאָה וְהַבִּכּוּרִים וְהָרְאָיון וּגְמִילוּת חֲסָדִים וְתַלְמוּד תּורָה:אֵלּוּ דְבָרִים שֶׁאָדָם אוכֵל פֵּרותֵיהֶם בָּעולָם הַזֶּה וְהַקֶּרֶן קַיֶּמֶת לו לָעולָם הַבָּא. וְאֵלּוּ הֵן. כִּבּוּד אָב וָאֵם. וּגְמִילוּת חֲסָדִים. וְהַשְׁכָּמַת בֵּית הַמִּדְרָשׁ. שַׁחֲרִית וְעַרְבִית. וְהַכְנָסַת אורְחִים. וּבִקּוּר חולִים. וְהַכְנָסַת כַּלָּה. וּלְוָיַת הַמֵּת. וְעִיּוּן תפילה. וַהֲבָאַת שָׁלום בֵּין אָדָם לַחֲבֵרו וּבֵין אִישׁ לְאִשְׁתּו. וְתַלְמוּד תּורָה כְּנֶגֶד כֻּלָּם:Die Bracha "Ascher Bachar Banu" wird wieder gesprochen, sollte man im Zuge des Gebets zur Tora aufgerufen werden.Gehen wir in den Bejt Knesset, so sprechen wir das folgende Gebet, das mit einem Passuk in der Tora beginnt, wo der Bösewicht Bil'am eigentlich das Jüdische Volk verfluchen wollte, H' ihm seine Flüche aber in Segnungen verwandelt hat. Diesen Segen sprechen wir also nun jeden Tag:מַה טֹּֽבוּ אֹהָלֶֽיךָ יַעֲקֹב מִשְׁכְּ֒נֹתֶֽיךָ יִשְׂרָאֵל: וַאֲנִי בְּרֹב חַסְדְּ֒ךָ אָבוֹא בֵיתֶֽךָ אֶשְׁתַּחֲוֶה אֶל הֵיכַל־קָדְשְׁ֒ךָ בְּיִרְאָתֶֽךָ: יְהֹוָה אָהַֽבְתִּי מְעוֹן בֵּיתֶֽךָ וּמְקוֹם מִשְׁכַּן כְּבוֹדֶֽךָ: וַאֲנִי אֶשְׁתַּחֲוֶה וְאֶכְרָֽעָה אֶבְרְ֒כָה לִפְנֵי יְהֹוָה עֹשִׂי: וַאֲנִי תְפִלָּתִי־לְךָ יְהֹוָה עֵת רָצוֹן אֱלֹהִים בְּרָב־חַסְדֶּֽךָ עֲנֵֽנִי בֶּאֱמֶת יִשְׁעֶֽךָ:Adon 'Olam und Jigdal folgen. Es sind wunderbare Hymnen an H'. Ein Durchlesen der Übersetzung in einem Siddur lohnt sich:אֲדוֹן עוֹלָם אֲשֶׁר מָלַךְ, בְּטֶֽרֶם כָּל יְצִיר נִבְרָא: לְעֵת נַעֲשָׂה בְחֶפְצוֹ כֹּל, אֲזַי מֶֽלֶךְ שְׁמוֹ נִקְרָא:וְאַחֲרֵי כִּכְ֒לוֹת הַכֹּל, לְבַדּוֹ יִמְלֹךְ נוֹרָא: וְהוּא הָיָה וְהוּא הֹוֶה, וְהוּא יִהְיֶה בְּתִפְאָרָה:וְהוּא אֶחָד וְאֵין שֵׁנִי, לְהַמְשִׁיל לוֹ לְהַחְבִּֽירָה: בְּלִי רֵאשִׁית בְּלִי תַכְלִית, וְלוֹ הָעֹז וְהַמִּשְׂרָה:וְהוּא אֵלִי וְחַי גּוֹאֲלִי, וְצוּר חֶבְלִי בְּעֵת צָרָה: וְהוּא נִסִּי וּמָנוֹס לִי, מְנָת כּוֹסִי בְּיוֹם אֶקְרָא:בְּיָדוֹ אַפְקִיד רוּחִי, בְּעֵת אִישַׁן וְאָעִֽירָה: וְעִם רוּחִי גְּוִיָּתִי, יְהֹוָה לִי וְלֹא אִירָא:יִגְדַּל אֱלֹהִים חַי וְיִשְׁתַּבַּח, נִמְצָא וְאֵין עֵת אֶל מְצִיאוּתוֹ:אֶחָד וְאֵין יָחִיד כְּיִחוּדוֹ, נֶעְלָם וְגַם אֵין סוֹף לְאַחְדּוּתוֹ:אֵין לוֹ דְמוּת הַגּוּף וְאֵינוֹ גוּף, לֹא נַעֲרֹךְ אֵלָיו קְדֻשָּׁתוֹ:קַדְמוֹן לְכָל דָּבָר אֲשֶׁר נִבְרָא, רִאשׁוֹן וְאֵין רֵאשִׁית לְרֵאשִׁיתוֹ:הִנּוֹ אֲדוֹן עוֹלָם לְכָל נוֹצָר, יוֹרֶה גְדֻלָּתוֹ וּמַלְכוּתוֹ:שֶֽׁפַע נְבוּאָתוֹ נְתָנוֹ, אֶל אַנְשֵׁי סְגֻלָּתוֹ וְתִפְאַרְתּוֹ:לֹא קָם בְּיִשְׂרָאֵל כְּמשֶׁה עוֹד, נָבִיא וּמַבִּיט אֶת תְּמוּנָתוֹ:תּוֹרַת אֱמֶת נָתַן לְעַמּוֹ אֵל, עַל יַד נְבִיאוֹ נֶאֱמַן בֵּיתוֹ:לֹא יַחֲלִיף הָאֵל וְלֹא יָמִיר דָּתוֹ, לְעוֹלָמִים לְזוּלָתוֹ:צוֹפֶה וְיוֹדֵֽעַ סְתָרֵֽינוּ, מַבִּיט לְסוֹף דָּבָר בְּקַדְמָתוֹ:גּוֹמֵל לְאִישׁ חֶֽסֶד כְּמִפְעָלוֹ, נוֹתֵן לְרָשָׁע רָע כְּרִשְׁעָתוֹ:יִשְׁלַח לְקֵץ הַיָּמִין מְשִׁיחֵֽנוּ, לִפְדּוֹת מְחַכֵּי קֵץ יְשׁוּעָתוֹ:מֵתִים יְחַיֶּה אֵל בְּרֹב חַסְדּוֹ, בָּרוּךְ עֲדֵי עַד שֵׁם תְּהִלָּתוֹ:Im Anschluss werden nun weitere Brachot gesprochen, durch die wir H' für diverse essentielle Dinge danken, wie etwa dass H' Blinde sehend macht (wir können in der früh wieder sehen), Nackte bekleidet, Gebeugte aufrichtet, dass ER alles geschaffen hat, was wir brauchen, dass ER Müden Kraft gibt. Es stechen hier vor allem drei Brachot hervor, die negativ formuliert werden: "ScheLo 'Assani Goj; 'Awed; Ischa" (wobei bei letzterem Frauen sagen "Sche'Assani KiRzono"). Durch diese drei Brachot drücken wir aus, wie dankbar wir sind, dass H' uns die Möglichkeit durch viele Mizwot gegeben hat, uns zu besseren Menschen werden zu lassen. Mizwot sollen uns einerseits formen und andererseits die Möglichkeit geben, H' treue Diener zu sein. Nichtjuden haben bloß 7 Mizwot von der Tora aus, an die sie sich halten müssen. Diener sind Frauen gleichgestellt, die von an die Zeit gebundenen Mizwot befreit sind. Frauen sind in einem Sinne bereits ein Stück vollständiger erschaffen worden und "benötigen" weniger Mizwot als Männer um sich zu perfektionieren. Daher dankt die Frau H' auch dafür, dass ER sie nach SEINEM Willen geschaffen hat.בָּרוּךְ אַתָּה יְהֹוָה אֱלֹהֵֽינוּ מֶֽלֶךְ הָעוֹלָם הַּנוֹתֵן לַשֶּֽׂכְוִי בִינָה לְהַבְחִין בֵּין יוֹם וּבֵין לָֽיְלָה:בָּרוּךְ אַתָּה יְהֹוָה אֱלֹהֵֽינוּ מֶֽלֶךְ הָעוֹלָם שֶׁלֹּא עָשַֽׂנִי גּוֹי:בָּרוּךְ אַתָּה יְהֹוָה אֱלֹהֵֽינוּ מֶֽלֶךְ הָעוֹלָם שֶׁלֹּא עָשַֽׂנִי עָֽבֶד:בָּרוּךְ אַתָּה יְהֹוָה אֱלֹהֵֽינוּ מֶֽלֶךְ הָעוֹלָם שֶׁלֹּא עָשַֽׂנִי אִשָּׁה:נשים אומרות:בָּרוּךְ אַתָּה יְהֹוָה אֱלֹהֵֽינוּ מֶֽלֶךְ הָעוֹלָם שֶׁעָשַֽׂנִי כִּרְצוֹנוֹ:בָּרוּךְ אַתָּה יְהֹוָה אֱלֹהֵֽינוּ מֶֽלֶךְ הָעוֹלָם פּוֹקֵֽחַ עִוְרִים:בָּרוּךְ אַתָּה יְהֹוָה אֱלֹהֵֽינוּ מֶֽלֶךְ הָעוֹלָם מַלְבִּישׁ עֲרֻמִּים:בָּרוּךְ אַתָּה יְהֹוָה אֱלֹהֵֽינוּ מֶֽלֶךְ הָעוֹלָם מַתִּיר אֲסוּרִים:בָּרוּךְ אַתָּה יְהֹוָה אֱלֹהֵֽינוּ מֶֽלֶךְ הָעוֹלָם זוֹקֵף כְּפוּפִים:בָּרוּךְ אַתָּה יְהֹוָה אֱלֹהֵֽינוּ מֶֽלֶךְ הָעוֹלָם רוֹקַע הָאָֽרֶץ עַל הַמָּֽיִם:בָּרוּךְ אַתָּה יְהֹוָה אֱלֹהֵֽינוּ מֶֽלֶךְ הָעוֹלָם הַמֵּכִין מִצְעֲדֵי גָֽבֶר:בָּרוּךְ אַתָּה יְהֹוָה אֱלֹהֵֽינוּ מֶֽלֶךְ הָעוֹלָם שֶׁעָשָׂה לִי כָּל צָרְכִּי:בָּרוּךְ אַתָּה יְהֹוָה אֱלֹהֵֽינוּ מֶֽלֶךְ הָעוֹלָם אוֹזֵר יִשְׂרָאֵל בִּגְבוּרָה:בָּרוּךְ אַתָּה יְהֹוָה אֱלֹהֵֽינוּ מֶֽלֶךְ הָעוֹלָם עוֹטֵר יִשְׂרָאֵל בְּתִפְאָרָה:בָּרוּךְ אַתָּה יְהֹוָה אֱלֹהֵֽינוּ מֶֽלֶךְ הָעוֹלָם הַנּוֹתֵן לַיָּעֵף כֹּֽחַ:בָּרוּךְ אַתָּה יְהֹוָה אֱלֹהֵֽינוּ מֶֽלֶךְ הָעוֹלָם הַמַּעֲבִיר שֵׁנָה מֵעֵינָי וּתְנוּמָה מֵעַפְעַפָּי: וִיהִי רָצוֹן מִלְּ֒פָנֶֽיךָ יְהֹוָה אֱלֹהֵֽינוּ וֵאלֹהֵי אֲבוֹתֵֽינוּ שֶׁתַּרְגִּילֵֽנוּ בְּתוֹרָתֶֽךָ וְדַבְּ֒קֵֽנוּ בְּמִצְוֹתֶֽיךָ, וְאַל תְּבִיאֵֽנוּ לֹא לִידֵי חֵטְא וְלֹא לִידֵי עֲבֵרָה וְעָוֹן וְלֹא לִידֵי נִסָּיוֹן וְלֹא לִידֵי בִזָּיוֹן וְאַל יִשְׁלֹט בָּֽנוּ יֵֽצֶר הָרָע וְהַרְחִיקֵֽנוּ מֵאָדָם רָע וּמֵחָבֵר רָע וְדַבְּ֒קֵֽנוּ בְּיֵֽצֶר הַטּוֹב וּבְ֒מַעֲשִׂים טוֹבִים וְכוֹף אֶת יִצְרֵֽנוּ לְהִשְׁתַּעְבֶּד־לָךְ וּתְנֵֽנוּ הַיּוֹם וּבְכָל יוֹם לְחֵן וּלְחֶֽסֶד וּלְרַחֲמִים בְּעֵינֶֽיךָ וּבְעֵינֵי כָל רוֹאֵֽינוּ וְתִגְמְ֒לֵֽנוּ חֲסָדִים טוֹבִים: בָּרוּךְ אַתָּה יְהֹוָה גּוֹמֵל חֲסָדִים טוֹבִים לְעַמּוֹ יִשְׂרָאֵל:יְהִי רָצוֹן מִלְּ֒פָנֶֽיךָ יְהֹוָה אֱלֹהַי וֵאלֹהֵי אֲבוֹתַי שֶׁתַּצִּילֵֽנִי הַיּוֹם וּבְכָל יוֹם מֵעַזֵּי פָנִים וּמֵעַזּוּת פָּנִים מֵאָדָם רָע וּמֵחָבֵר רָע וּמִשָּׁכֵן רָע וּמִפֶּֽגַע רָע מֵעַֽיִן הָרָע, מִלָּשׁוֹן הָרָע, מִמַּלְשִׁינוּת. מֵעֵדוּת שֶֽׁקֶר, מִשִּׂנְאַת הַבְּ֒רִיּוֹת, מֵעֲלִילָה, מִמִּיתָה מְשׁוּנָה, מֵחֳלָיִם רָעִים, וּמִמִּקְרִים רָעִים וּמִשָּׂטָן הַמַּשְׁחִית מִדִּין קָשֶׁה וּמִבַּֽעַל דִּין קָשֶׁה, בֵּין שֶׁהוּא בֶן בְּרִית וּבֵין שֶׁאֵינוֹ בֶן בְּרִית, וּמִדִּינָהּ שֶׁל גֵּיהִנֺּם: Die Erwähnung der "Akejda" Wir erwähnen in weiterer Folge den Abschnitt in der Tora, als Awraham Awinu seinen Sohn Jizchak nahm um ihn als Opfer H' darzubringen und wie H' im letzten Moment Jizchak verschonte und Awraham für seinen Willen segnete. Diese Episode soll uns und H' vor Beginn des eigentlichen Gebets vor Augen führen, wie bereitwillig wir für den Dienst an H' sein sollen und was wir alles bereit sind - als treue Erben Awrahams - für H' zu tun. Diese Stelle wird durch ein kurzes Gebet eingeleitet und mit einem weiteren Gebet abgeschlossen.אֱלֹהֵֽינוּ וֵאלֹהֵי אֲבוֹתֵֽינוּ זָכְ֒רֵֽנוּ בְּזִכָּרוֹן טוֹב לְפָנֶֽיךָ וּפָקְ֒דֵֽנוּ בִּפְקֻדַּת יְשׁוּעָה וְרַחֲמִים מִשְּׁ֒מֵי שְׁמֵי קֶֽדֶם וּזְכָר לָֽנוּ יְהֹוָה אֱלֹהֵֽינוּ אַהֲבַת הַקַּדְמוֹנִים אַבְרָהָם יִצְחָק וְיִשְׂרָאֵל עֲבָדֶֽיךָ אֶת הַבְּ֒רִית וְאֶת הַחֶֽסֶד וְאֶת הַשְּׁ֒בוּעָה שֶׁנִּשְׁבַּֽעְתָּ לְאַבְרָהָם אָבִֽינוּ בְּהַר הַמֹּרִיָּה וְאֶת הָעֲקֵדָה שֶׁעָקַד אֶת יִצְחָק בְּנוֹ עַל גַּבֵּי הַמִּזְבֵּֽחַ כַּכָּתוּב בְּתוֹרָתֶֽךָ:וַיְהִי אַחַר הַדְּ֒בָרִים הָאֵֽלֶּה וְהָאֱלֹהִים נִסָּה אֶת־אַבְרָהָם וַיֹּֽאמֶר אֵלָיו אַבְרָהָם וַיֹּֽאמֶר הִנֵּֽנִי: וַיֹּֽאמֶר קַח־נָא אֶת־בִּנְךָ אֶת־יְחִידְ֒ךָ אֲשֶׁר־אָהַֽבְתָּ אֶת־יִצְחָק וְלֶךְ־לְךָ אֶל־אֶֽרֶץ הַמֹּרִיָּה וְהַעֲלֵֽהוּ שָׁם לְעֹלָה עַל אַחַד הֶהָרִים אֲשֶׁר אֹמַר אֵלֶֽיךָ: וַיַּשְׁכֵּם אַבְרָהָם בַּבֹּֽקֶר וַיַּחֲבשׁ אֶת־חֲמֹרוֹ וַיִּקַּח אֶת־שְׁנֵי נְעָרָיו אִתּוֹ וְאֵת יִצְחָק בְּנוֹ וַיְבַקַּע עֲצֵי עֹלָה וַיָּֽקָם וַיֵּֽלֶךְ אֶל־הַמָּקוֹם אֲשֶׁר־אָֽמַר־לוֹ הָאֱלֹהִֽים: בַּיּוֹם הַשְּׁ֒לִישִׁי וַיִּשָּׂא אַבְרָהָם אֶת־עֵינָיו וַיַּרְא אֶת־הַמָּקוֹם מֵרָחֹק: וַיֹּֽאמֶר אַבְרָהָם אֶל־נְעָרָיו שְׁבוּ־לָכֶם פֹּה עִם־הַחֲמוֹר וַאֲנִי וְהַנַּֽעַר נֵלְ֒כָה עַד־כֹּה וְנִשְׁתַּחֲוֶה וְנָשֽׁוּבָה אֲלֵיכֶם: וַיִּקַּח אַבְרָהָם אֶת־עֲצֵי הָעֹלָה וַיָּֽשֶׂם עַל־יִצְחָק בְּנוֹ וַיִּקַּח בְּיָדוֹ אֶת־הָאֵשׁ וְאֶת־הַמַּאֲכֶֽלֶת וַיֵּלְ֒כוּ שְׁנֵיהֶם יַחְדָּו: וַיֹּֽאמֶר יִצְחָק אֶל־אַבְרָהָם אָבִיו וַיֹּֽאמֶר אָבִי וַיֹּֽאמֶר הִנֶּֽנִּי בְנִי וַיֹּֽאמֶר הִנֵּה הָאֵשׁ וְהָעֵצִים וְאַיֵּה הַשֶּׂה לְעֹלָֽה: וַיֹּֽאמֶר אַבְרָהָם אֱלֹהִים יִרְאֶה־לּוֹ הַשֶּׂה לְעֹלָה בְּנִי וַיֵּלְ֒כוּ שְׁנֵיהֶם יַחְדָּו: וַיָּבֹֽאוּ אֶל־הַמָּקוֹם אֲשֶׁר אָֽמַר־לוֹ הָאֱלֹהִים וַיִּֽבֶן שָׁם אַבְרָהָם אֶת־הַמִּזְבֵּֽחַ וַיַּעֲרֹךְ אֶת־הָעֵצִים וַיַּעֲקֹד אֶת־יִצְחָק בְּנוֹ וַיָּֽשֶׂם אֹתוֹ עַל־הַמִּזְבֵּֽחַ מִמַּֽעַל לָעֵצִים: וַיִּשְׁלַח אַבְרָהָם אֶת־יָדוֹ וַיִּקַּח אֶת־הַמַּאֲכֶֽלֶת לִשְׁחֹט אֶת־בְּנוֹ: וַיִּקְרָא אֵלָיו מַלְאַךְ יְהֹוָה מִן־הַשָּׁמַֽיִם וַיֹּֽאמֶר אַבְרָהָם אַבְרָהָם וַיֹּֽאמֶר הִנֵּֽנִי: וַיֹּֽאמֶר אַל־תִּשְׁלַח יָֽדְ֒ךָ אֶל־הַנַּֽעַר וְאַל־תַּֽעַשׂ לוֹ מְאוּמָה כִּי עַתָּה יָדַֽעְתִּי כִּי־יְרֵא אֱלֹהִים אַֽתָּה וְלֹא חָשַֽׂכְתָּ אֶת־בִּנְךָ אֶת־יְחִידְ֒ךָ מִמֶּֽנִּי: וַיִּשָּׂא אַבְרָהָם אֶת־עֵינָיו וַיַּרְא וְהִנֵּה־אַֽיִל אַחַר נֶאֱחַז בַּסְּ֒בַךְ בְּקַרְנָיו וַיֵּֽלֶךְ אַבְרָהָם וַיִּקַּח אֶת־הָאַֽיִל וַיַּעֲלֵֽהוּ לְעֹלָה תַּֽחַת בְּנוֹ: וַיִּקְרָא אַבְרָהָם שֵׁם־הַמָּקוֹם הַהוּא יְהֹוָה יִרְאֶה אֲשֶׁר יֵאָמֵר הַיּוֹם בְּהַר יְהֹוָה יֵרָאֶה: וַיִּקְרָא מַלְאַךְ יְהֹוָה אֶל־אַבְרָהָם שֵׁנִית מִן־הַשָּׁמָֽיִם: וַיֹּאמֶר בִּי נִשְׁבַּֽעְתִּי נְאֻם־יְהֹוָה כִּי יַֽעַן אֲשֶׁר עָשִֽׂיתָ אֶת־הַדָּבָר הַזֶּה וְלֹא חָשַֽׂכְתָּ אֶת־בִּנְךָ אֶת־יְחִידֶֽךָ: כִּי־בָרֵךְ אֲבָרֶכְ֒ךָ וְהַרְבָּה אַרְבֶּה אֶת־זַרְעֲךָ כְּכוֹכְ֒בֵי הַשָּׁמַֽיִם וְכַחוֹל אֲשֶׁר עַל־שְׂפַת הַיָּם וְיִרַשׁ זַרְעֲךָ אֵת שַֽׁעַר אֹיְ֒בָיו: וְהִתְבָּרְ֒כוּ בְזַרְעֲךָ כֹּל גּוֹיֵי הָאָֽרֶץ עֵֽקֶב אֲשֶׁר שָׁמַֽעְתָּ בְּקֹלִי: וַיָּֽשָׁב אַבְרָהָם אֶל־נְעָרָיו וַיָּקֻֽמוּ וַיֵּלְ֒כוּ יַחְדָּו אֶל־בְּאֵר שָֽׁבַע וַיֵּֽשֶׁב אַבְרָהָם בִּבְאֵר שָֽׁבַע:רִבּוֹנוֹ שֶׁל עוֹלָם כְּמוֹ שֶׁכָּבַשׁ אַבְרָהָם אָבִינוּ אֶת רַחֲמָיו לַעֲשׂוֹת רְצוֹנְ֒ךָ בְּלֵבָב שָׁלֵם, כֵּן יִכְבְּ֒שׁוּ רַחֲמֶיךָ אֶת כַּעַסְךָ מֵעָלֵינוּ, וְיָגֺֽלּוֹ רַחֲמֶֽיךָ עַל מִדּוֹתֶֽיךָ: וְתִתְנַהֵג עִמָּֽנוּ יְהֹוָה אֱלֹהֵֽינוּ בְּמִדַּת הַחֶֽסֶד וּבְמִדַּת הָרַחֲמִים, וּבְטוּבְ֒ךָ הַגָּדוֹל יָשׁוּב חֲרוֹן אַפְּ֒ךָ מֵעַמְּ֒ךָ וּמֵעִירְ֒ךָ וּמֵאַרְצְ֒ךָ וּמִנַחֲלָתֶֽךָ: וְקַיֶם לָֽנוּ יְהֹוָה אֱלֹהֵֽינוּ אֶת הַדָּבָר שֶׁהִבְטַחְתָּֽנוּ בְּתוֹרָתֶֽךָ, עַל יְדֵי משֶׁה עַבְדֶּֽךָ כָּאָמוּר. וְזָכַרְתִּי אֶת בְּרִיתִי יַעֲקוֹב וְאַף אֶת בְּרִיתִי יִצְחָק, וְאַף אֶת בְּרִיתִי אַבְרָהָם אֶזְכֹּר וְהָאָֽרֶץ אֶזְכֹּר: וְנֶאֱמַר, וְאַף גַּם זֹאת בִּהְיוֹתָם בְּאֶֽרֶץ אֹיְ֒בֵיהֶם לֹא מְאַסְתִּים וְלֹא גְעַלְתִּים לְכַלּוֹתָם לְהָפֵר בְּרִיתִי אִתָּם כִּי אֲנִי יְהֹוָה אֱלֹהֵיהֶם: וְנֶאֱמַר וְזָכַרְתִּי לָהֶם בְּרִית רִאשֺׁנִים אֲשֶׁר הוֹצֵֽאתִי אֹתָם מֵאֶֽרֶץ מִצְרַֽיִם, לְעֵינֵי הַגּוֹיִם לִהְיוֹת לָהֶם לֵאלֹהִים, אֲנִי יְהֹוָה. וְנֶאֶמַר וְשָׁב יְהֹוָה אֱלֹהֶֽיךָ אֶת שְׁבוּתְ֒ךָ וְרִחֲמֶֽךָ, וְשָׁב וְקִבֶּצְךָ מִכָּל הָעַמִּים, אֲשֶׁר הֱפִיצְ֒ךָ יְהֹוָה אֱלֹהֶֽיךָ שָֽׁמָּה. אִם יִהְיֶה נִדַּחֲךָ בִּקְצֵה הַשָּׁמָֽיִם מִשָּׁם יְקַבֶּצְךָ יְהֹוָה אֶלֹהֶֽיךָ וּמִשָּׁם יִקָּחֶֽךָ: וְנֶאֶמַר וֶהֱבִיאֲךָ יְהֹוָה אֱלֹהֶֽיךָ אֶל הָאָֽרֶץ אֲשֶׁר יָרְ֒שׁוּ אֲבֹתֶֽיךָ וִירִשְׁתָּהּ וְהֵיטִבְ֒ךָ וְהִרְבְּ֒ךָ מֵאֲבֹתֶֽיךָ: וְנֶאֱמַר עַל יְדֵי נְבִיאֶֽךָ, יְהֹוָה חָנֵֽנוּ, לְךָ קִוִּֽינוּ הֱיֵה זְרוֹעָם לַבְּ֒קָרִים, אַף יְשׁוּעָתֵֽנוּ בְּעֵת צָרָה: וְנֶאֱמַר, וְעֵת צָרָה הִיא לְיַעֲקֹב וּמִמֶּֽנָּה יִוָּשֵֽׁעַ: וְנֶאֱמַר בְּכָל־צָרָתָם לוֹ צָר וּמַלְאַךְ פָּנָיו הוֹשִׁיעָם, בְּאַהֲבָתוֹ וּבְחֶמְלָתוֹ הוּא גְאָלָם וַיְנַטְּ֒לֵם וַיְנַשְּׂ֒אֵם כָּל־יְמֵי עוֹלָם: וְנֶאֱמַר, מִי אֵל כָּמֽוֹךָ נֹשֵׂא עָוֺן וְעֹבֵר עַל־פֶּֽשַׁע, לִשְׁאֵרִית נַחֲלָתוֹ לֹא־הֶחֱזִיק לָעַד אַפּוֹ, כִּי חָפֵץ חֶֽסֶד הוּא: יָשׁוּב יְרַחְמֵֽנוּ יִכְבּוֹשׁ עֲוֺנוֹתֵֽינוּ, וְתַשְׁלִיךְ בִּמְצוּלוֹת יָם כָּל־חַטֹּאתָם: תִּתֵּן אֱמֶת לְיַעֲקֹב חֶֽסֶד לְאַבְרָהָם אֲשֶׁר נִשְׁבַּֽעְתָּ לַאֲבוֹתֵֽינוּ מִֽימֵי קֶֽדֶם: וְנֶאֱמַר, וַהֲבִיאוֹתִים אֶל־הַר קָדְשִׁי וְשִׂמַּחְתִּים בְּבֵית תְּפִלָּתִי עוֹלוֹתֵיהֶם וְזִבְחֵיהֶם לְרָצוֹן עַל מִזְבְּחִי, כִּי בֵיתִי בֵּית־תְּפִלָּה, יִקָּרֵא לְכָל הָעַמִּים: "Le'Olam Jehe Adam..." Der folgende, mit "Le'Olam Jehe Adam..." eingeleitete Abschnitt beinhaltet auch den ersten Teil des Schma' Israel-Gebets. Es wurde etwa im Jahr 456 verfasst, weil der persische Herrscher Yazdgird II. (Abbildung auf einer Münze oben) es Juden verboten hatte den Schabbat zu halten und öffentlich das Schma' zu sprechen. Es sollte von einzelnen Jehudim gesprochen werden und verschob das Schma' an den Anfang der Tfila, damit es gesprochen werden konnte, ohne dass es bemerkt werden würde. Ähnliche Schwierigkeiten gab es immer wieder in unserer jüdischen Geschichte.לְעוֹלָם יְהֵא אָדָם יְרֵא שָׁמַֽיִם בַּסֵּֽתֶר וּבַגָּלוּי וּמוֹדֶה עַל הָאֱמֶת וְדוֹבֵר אֱמֶת בִּלְבָבוֹ וְיַשְׁכֵּם וְיֹאמַר:רִבּוֹן כָּל הָעוֹלָמִים וַאֲדוֹנֵי הָאֲדוֹנִים, לֹא עַל צִדְקוֹתֵֽינוּ אֲנַֽחְנוּ מַפִּילִים תַּחֲנוּנֵֽינוּ לְפָנֶֽיךָ כִּי עַל רַחֲמֶֽיךָ הָרַבִּים, מָה אָֽנוּ מֶה חַיֵּֽינוּ מֶה חַסְדֵּֽנוּ, מַה צִּדְקוֹתֵֽינוּ, מַה יְּשׁוּעָתֵֽנוּ, מַה כֹּחֵֽנוּ מַה גְּבוּרָתֵֽנוּ, מַה נֹּאמַר לְפָנֶֽיךָ יְהֹוָה אֱלֹהֵֽינוּ וֵאלֹהֵי אֲבוֹתֵֽינוּ הֲלֹא כָּל הַגִּבּוֹרִים כְּאַֽיִן לְפָנֶֽיךָ וְאַנְשֵׁי הַשֵּׁם כְּלֹא הָיוּ וַחֲכָמִים כִּבְלִי מַדָּע וּנְבוֹנִים כִּבְלִי הַשְׂכֵּל כִּי רוֹב מַעֲשֵׂיהֶם תֹּֽהוּ וִימֵי חַיֵּיהֶם הֶֽבֶל לְפָנֶֽיךָ, וּמוֹתַר הָאָדָם מִן הַבְּ֒הֵמָה אָֽיִן כִּי הַכֹּל הָֽבֶל: לְבַד הַנְשָׁמָה הַטְּ֒הוֹרָה שֶׁהִיא עֲתִידָה לִתֵּן דִּין וְחֶשְׁבּוֹן לִפְנֵי כִסֵּא כְבוֹדֶֽךָ וְכָל הַגּוֹיִם כְּאַֽיִן נֶגְדֶּֽךָ שֶׁנֶּאֶמַר הֵן גּוֹיִם כְּמַר מִדְּ֒לִי וּכְשַֽׁחַק מֹאזְ֒נַֽיִם נֶחְשָֽׁבוּ הֵן אִיִּים כַּדַּק יִטּוֹל:אֲבָל אֲנַֽחְנוּ עַמְּ֒ךָ בְּנֵי בְרִיתֶֽךָ, בְּנֵי אַבְרָהָם אֹהַבְךָ שֶׁנִּשְׁבַּֽעְתָּ לּוֹ בְּהַר הַמֹּרִיָּה, זֶֽרַע יִצְחָק יְחִידוֹ שֶׁנֶּעֱקַד עַל גַּבֵּי הַמִּזְבֵּֽחַ, עֲדַת יַעֲקֹב בִּנְךָ בְּכוֹרֶֽךָ שֶׁמֵּאַהֲבָתְ֒ךָ שֶׁאָהַֽבְתָּ אוֹתוֹ וּמִשִּׂמְחָתְ֒ךָ שֶׁשָּׂמַֽחְתָּ בּוֹ קָרָֽאתָ אֶת שְׁמוֹ יִשְׂרָאֵל וִישֻׁרוּן:לְפִיכָךְ אֲנַֽחְנוּ חַיָּבִים לְהוֹדוֹת לְךָ וּלְשַׁבֵּחֲךָ וּלְפָאֶרְךָ וּלְבָרֵךְ וּלְקַדֵּשׁ וְלִתֵּן שֶֽׁבַח וְהוֹדָיָה לִשְׁמֶֽךָ: אַשְׁרֵֽינוּ מַה טּוֹב חֶלְקֵֽנוּ וּמַה נָּעִים גּוֹרָלֵֽנוּ וּמַה יָּפָה יְרֻשָּׁתֵֽנוּ: אַשְׁרֵֽינוּ כְּשֶׁאָֽנוּ מַשְׁכִּימִים וּמַעֲרִיבִים בְּבָתֵּי כְנֵסִיּוֹת וּבְבָתֵּי מִדְרָשׁוֹת וּמְיַחֲדִים שִׁמְךָ בְּכָל־יוֹם תָּמִיד וְאוֹמְ֒רִים פַּעֲמַֽיִם בְּאַהֲבָה:שְׁמַע יִשְׂרָאֵל יְהֹוָה אֱלֹהֵֽינוּ יְהֹוָה אֶחָד:בָּרוּךְ שֵׁם כְּבוֹד מַלְכוּתוֹ לְעוֹלָם וָעֶד:וְאָהַבְתָּ אֵת יְהֹוָה אֱלֹהֶֽיךָ בְּכָל֯־לְ֯בָבְךָ וּבְכָל־נַפְשְׁךָ וּבְכָל־מְאֹדֶֽךָ: וְהָיוּ הַדְּ֒בָרִים הָאֵֽלֶּה אֲשֶׁר֯ אָ֯נֹכִי מְצַוְּךָ הַיּוֹם עַל֯־לְ֯בָבֶֽךָ: וְשִׁנַּנְתָּם לְבָנֶֽיךָ וְדִבַּרְתָּ בָּם בְּשִׁבְתְּ֒ךָ בְּבֵיתֶֽךָ וּבְלֶכְתְּ֒ךָ בַדֶּֽרֶךְ וּבְשָׁכְבְּ֒ךָ וּבְקוּמֶֽךָ: וּקְשַׁרְתָּם לְאוֹת עַל֯־יָ֯דֶֽךָ וְהָיוּ לְטֹטָפֹת בֵּין עֵינֶֽיךָ: וּכְתַבְתָּם עַל־מְזֻזוֹת בֵּיתֶֽךָ וּבִשְׁעָרֶֽיךָ:אַתָּה הוּא עַד שֶׁלֹּא נִבְרָא הָעוֹלָם, אַתָּה הוּא מִשֶּׁנִּבְרָא הָעוֹלָם, אַתָּה הוּא בָּעוֹלָם הַזֶּה וְאַתָּה הוּא לָעוֹלָם הַבָּא, קַדֵּשׁ אֶת שִׁמְךָ עַל מַקְדִּישֵׁי שְׁמֶֽךָ וְקַדֵּשׁ אֶת שִׁמְךָ בְּעֺלָמֶֽךָ, וּבִישׁוּעָתְ֒ךָ תָּרוּם וְתַגְבִּֽיהַּ קַרְנֵֽנוּ לְמַֽעְלָה, וְהוֹשִׁיעֵֽנוּ בְּקָרוֹב לְמַֽעַן שְׁמֶֽךָ. בָּרוּךְ הַמְקַדֵּשׁ שְׁמוֹ בָּרַבִּים:אַתָּה הוּא יְהֹוָה אֱלֹהֵֽינוּ בַּשָּׁמַֽיִם וּבָאָֽרֶץ וּבִשְׁמֵי הַשָּׁמַֽיִם הָעֶלְיוֹנִים, אֱמֶת אַתָּה הוּא רִאשׁוֹן וְאַתָּה הוּא אַחֲרוֹן וּמִבַּלְעָדֶֽיךָ אֵין אֱלֹהִים: קַבֵּץ נְפוּצוֹת קֺוֶֽיךָ מֵאַרְבַּע כַּנְ֒פוֹת הָאָֽרֶץ, יַכִּֽירוּ וְיֵדְ֒עוּ כָּל בָּאֵי עוֹלָם כִּי אַתָּה הוּא הָאֱלֹהִים לְבַדְּ֒ךָ עֶלְיוֹן לְכֹל מַמְלְ֒כוֹת הָאָֽרֶץ, אַתָּה עָשִֽׂיתָ אֶת הַשָּׁמַֽיִם וְאֶת הָאָֽרֶץ אֶת הַיָּם וְאֶת כָּל אֲשֶׁר בָּם וּמִי בְּכָל מַעֲשֵׂה יָדֶֽיךָ בָּעֶלְיוֹנִים אוֹ בַתַּחְתּוֹנִים שֶׁיֹּאמַר לְךָ מַה תַּעֲשֶׂה, ומַה תִּפְעָל אָבִינוּ שֶׁבַּשָּׁמַֽיִם חַי וְקַיָם עֲשֵׂה עִמָּֽנוּ צְדָקָה וָחֶֽסֶד בַּעֲבוּר שִׁמְךָ הַגָּדוֹל הַגִּבּוֹר וְהַנּוֹרָא שֶׁנִּקְרָא עָלֵֽינוּ וְקַיֶּם־לָֽנוּ יְהֺוָה אֶלֹהֵֽינוּ מַה־שֶּׁכָּתוּב, אֶת הַדָבָר שֶׁהִבְטַחְתָּֽנוּ עַל יְדֵי צְפַנְיָה חוֹזָךְ כָּאָמוּר, בָּעֵת הַהִיא אָבִיא אֶתְכֶם וּבָעֵת קַבְּ֒צִי אֶתְכֶם כִּי־אֶתֵּן אֶתְכֶם לְשֵׁם וְלִתְהִלָּה בְּכֹל עַמֵּי הָאָֽרֶץ בְּשׁוּבִי אֶת־שְׁבוּתֵיכֶם לְעֵינֵיכֶם אָמַר יְהֹוָה: קרבנות Korbanot sind Opfer. Wir erwähnen unmittelbar vor der Psukej DeSimra einige für den Tag relevante Dienste im Bejt HaMikdasch. Es sind dies Zitate aus der Tora und der Mischna.Allerdings: Heute gibt es ja leider keinen Bejt HaMikdasch mehr! Weshalb erwähnen wir dann noch Dienste, die wir heute nicht ausführen können?Dies geht auf einen Ausspruch im Talmud zurück, wo gelehrt wird, dass wenn man die Abschnitte über die Opfer studiert es einem angerechnet wird, als hätte man dieses auch tatsächlich dargebracht. Dieses Prinzip heißt: ונשלמה פרים שפתינו Farim (Parim) Sefatejnu unsere Lippen zahlen die jungen Stiere(Dieser Abschnitt ist zu lange um ihn hier anzuführen.) Psukej DeSimra דזמרה Psukej DeSimra bedeutet "Verse des Gesangs". Es ist der Teil, der uns in das Hauptgebet, nämlich die Birkot Kriat Schma' und die 'Amida, einleitet. Wie bereits besprochen wollen wir nicht in das Gebet, die Audienz vor dem KÖNIG, hineinplatzen. Wir müssen uns vielmehr erst einmal vergegenwärtigen, was es denn bedeutet, diese Chance zu haben - und was wir daraus machen wollen. Tfila ist eine Gelegenheit, die es gilt bestmöglich für uns zu nutzen. Wir haben gleich die Gelegenheit vor H', dem KÖNIG der Könige, zu stehen und mit IHM zu sprechen. Was werden wir sagen? Wie werden wir sprechen? Können wir überhaupt etwas hervorbringen vor lauter Angst und Scham?Hier kommt Psukej DeSimra und versucht uns erst einmal durch das Sprechen vor allem von bestimmten Kapiteln Tehilim in die "richtige Stimmung" zu versetzen und uns auch schrittweise von unserem Alltag und allem, was uns beschäftigt, zu entfernen, damit wir uns nun auf das Wesentliche konzentrieren können: die Audienz beim KÖNIG!Ursprünglich handelte es sich um sechs Psalmen. Im Laufe der Zeit sind aber weitere Teile hinzugekommen, die heute den fixen Bestandteil der Psukej DeSimra bilden.Im Schulchan 'Aruch steht, dass die Psukej DeSimra nicht in Eile sagen soll, sondern langsam, um auch den Zweck dieses Teils des Gebets zu erfüllen.Vor Baruch ScheAmar wird noch das längere Dank-Gebet "Hodu" gesproche, dessen erster Teil aus dem Gebet besteht, das Dawid HaMelech gesungen hat, als er den von den Plischtim zurückeroberten Aron HaBrit - die Bundeslade - nach Jeruschalajim brachte. Die Lewiim sangen dieses Gebet jeden Tag im Bejt HaMikdasch. Weil hier noch ein Hinweis auf den Tempeldienst ist, wird "Hodu" direkt nach den "Korbanot" gesprochen.Der nächste Teil, Perek 30 der Tehilim, gilt als Einleitung zu den folgenden Psalmliedern, der Psukej DeSimra. Er beginnt mit einem Hinweis zur Einweihung des Bejt HaMikdasch (und zur Wiedereinweihung zu Chanukka), setzt dann aber fort und handelt von Dawids Dank an H', dass ER ihn von einer tödlichen Krankheit befreit hat.Unsere Weisen bestimmten Brachot vor und nach der Psukej DeSimra. Die einleitende Bracha stellt das "Baruch ScheAmar" dar, die Schluss-Bracha ist "Jischtabach". Man spricht beides stehend.בָּרוּךְ שֶׁאָמַר וְהָיָה הָעוֹלָם, בָּרוּךְ הוּא, בָּרוּךְ עֹשֶׂה בְרֵאשִׁית, בָּרוּךְ אוֹמֵר וְעוֹשֶׂה, בָּרוּךְ גּוֹזֵר וּמְקַיֵּם, בָּרוּךְ מְרַחֵם עַל הָאָֽרֶץ, בָּרוּךְ מְרַחֵם עַל הַבְּ֒רִיּוֹת, בָּרוּךְ מְשַׁלֵּם שָׂכָר טוֹב לִירֵאָיו, בָּרוּךְ חַי לָעַד וְקַיָּם לָנֶֽצַח, בָּרוּךְ פּוֹדֶה וּמַצִּיל, בָּרוּךְ שְׁמוֹ: בָּרוּךְ אַתָּה יְהֹוָה אֱלֹהֵֽינוּ מֶֽלֶךְ הָעוֹלָם הָאֵל הָאָב הָרַחֲמָן הַמְּ֒הֻלָּל בְּפֶה עַמּוֹ מְשֻׁבָּח וּמְפֹאָר בִּלְשׁוֹן חֲסִידָיו וַעֲבָדָיו וּבְשִׁירֵי דָוִד עַבְדֶּֽךָ, נְהַלֶּלְךָ יְהֹוָה אֱלֹהֵֽינוּ בִּשְׁבָחוֹת וּבִזְמִירוֹת נְגַדֶּלְךָ וּנְשַׁבֵּחֲךָ וּנְפָאֶרְךָ וְנַזְכִּיר שִׁמְךָ וְנַמְלִיכְךָ מַלְכֵּֽנוּ אֱלֹהֵֽינוּ, יָחִיד, חֵי הָעוֹלָמִים מֶֽלֶךְ מְשֻׁבָּח וּמְפֹאָר עֲדֵי עַד שְׁמוֹ הַגָּדוֹל: בָּרוּךְ אַתָּה יְהֹוָה מֶֽלֶךְ מְהֻלָּל בַּתִּשְׁבָּחוֹת:Gelobt sei, DER da sprach und die Welt entstand, gelobt sei ER. Gelobt, DER den Anfang schuf, gelobt DER spricht und schon ist es getan. Gelobt, DER beschließt und es ausführt. Gelobt, DER sich der Erde erbarmt. Gelobt, DER mit Gutem belohnt, die IHN fürchten. Gelobt, DER für immer lebt und in Ewigkeit besteht. Gelobt, DER erlöst und rettet, gelobt sei SEIN Name. Gelobt seist DU, EWIGER, unser G'TT, KÖNIG der Welt, der G'TT, der barmherzige VATER, DER gerühmt wird durch den Mund SEINES Volkes, gepriesen und verherrlicht durch die Zunge SEINER Frommen und SEINER Diener. Und mit den Liedern Dawids, DEINES Dieners, wollen wir DICH rühmen, EWIGER, unser G'TT, mit Preisungen und mit Liedern wollen wir DICH erheben, rühmen und verherrlichen, DEINEN Namen verkünden und DICH als unseren HERRSCHER anerkennen, unser KÖNIG, unser G'TT, EINZIGER, EWIGLEBENDER. KÖNIG, gepriesen und verherrlicht ist für immer SEIN großer Name: Gelobst seist DU, EWIGER, KÖNIG, gerühmt durch Preisungen.יִשְׁתַּבַּח שִׁמְךָ לָעַד מַלְכֵּֽנוּ הָאֵל הַמֶּֽלֶךְ הַגָּדוֹל וְהַקָּדוֹשׁ בַּשָּׁמַֽיִם וּבָאָֽרֶץ, כִּי לְךָ נָאֶה יְהֹוָה אֱלֹהֵֽינוּ וֵאלֹהֵי אֲבוֹתֵֽינוּ (לְעוֹלָם וָעֶד) שִׁיר וּשְׁבָחָה הַלֵּל וְזִמְרָה עֹז וּמֶמְשָׁלָה נֶֽצַח גְּדֻלָּה וּגְבוּרָה תְּהִלָּה וְתִפְאֶֽרֶת קְדֻשָּׁה וּמַלְכוּת, בְּרָכוֹת וְהוֹדָאוֹת לְשִׁמְךָ הַגָּדוֹל וְהַקָּדוֹשׁ וּמֵעוֹלָם וְעַד עוֹלָם אַתָּה אֵל: בָּרוּךְ אַתָּה יְהֹוָה אֵל מֶֽלֶךְ גָּדוֹל וּמְהֻלָּל בַּתִּשְׁבָּחוֹת אֵל הַהוֹדָאוֹת אֲדוֹן הַנִּפְלָאוֹת בּוֹרֵא כָּל הַנְּ֒שָׁמוֹת רִבּוֹן כָּל הַמַעֲשִׂים הַבּוֹחֵר בְּשִׁירֵי זִמְרָה מֶֽלֶךְ יָחִיד אֵל חֵי הָעוֹלָמִים:Gepriesen sei DEIN Name für immer, unser KÖNIG, G'TT, der große und heilige KÖNIG im Himmel und auf Erden. Denn DIR, EWIGER, unser G'TT und G'TT unserer Väter, gebührt Lied und Preis, Ruhm und Gesang, Stärke und Herrschaft, Sieg, Größe und Tatkraft, Ruhm und Herrlichkeit, Heiligkeit und Königtum, Lob und Dankbekenntnis von jetzt bis in Ewigkeit. Gelobt seist DU, EWIGER, G'TT, KÖNIG, groß durch Preisungen, G'TT der Dankbekenntnisse, HERR der Wunder, DER Wohlgefallen hat an Lobgesängen, KÖNIG, ewig lebender G'TT.Nach Baruch ScheAmar folgt "Mismor LeToda", Psalm 100, der Mosche Rabbenu zugeschrieben wird und bei der Darbringung von Dank-Opfern gesagt wurde. Wir sollen besonders glücklich sein, wenn wir diesen kurzen Perek lesen, voller Glück und Dank, dass H' uns regelmäßig Wunder vollbringt. Wer die Übersetzung liest, kann die freudige Stimmung nachvollziehen.מִזְמוֹר לְתוֹדָה הָרִֽיעוּ לַיהוָֹה כָּל־הָאָֽרֶץ: עִבְדוּ אֶת יְהֹוָה בְּשִׂמְחָה בֹּֽאוּ לְפָנָיו בִּרְנָנָה: דְּעוּ כִּי־יְהֹוָה הוּא אֱלֹהִים הוּא עָשָֽׂנוּ וְלוֹ (וְלֹא) אֲנַֽחְנוּ עַמּוֹ וְצֹאן מַרְעִיתוֹ: בֹּֽאוּ שְׁעָרָיו בְּתוֹדָה חֲצֵרֹתָיו בִּתְהִלָּה הֽוֹדוּ לוֹ בָּרְ֒כוּ שְׁמוֹ: כִּי־טוֹב יְהֹוָה לְעוֹלָם חַסְדּוֹ וְעַד־דֹּר וָדֹר אֱמוּנָתוֹ:Psalm zum Danke. Jauchzet dem EWIGEN, ganze Erde! Dient dem EWIGEN mit Freude, kommet vor IHN mit Jubel! Erkennet, dass der EWIGE G'TT ist, ER hat uns erschaffen, und IHM gehören wir an, sind SEIN Volk und die Herde SEINER Weide. Kommt in SEINE Tore mit Dank, in SEINE Höfe mit Ruhm, danket IHM, lobet SEINEN Namen. Denn gütig ist der EWIGE, ewig währet SEINE Gnade und von Geschlecht zu Geschlecht SEINE Treue.Das folgende "Jehi Chwod"-Gebet besteht aus 18 zusammengenommenen Versen der Tehilim und ist eine Zeugenaussage über H' als G'TT, der SEINE Macht ausübt. Dieses Gebet sollte man wegen seiner Ernsthaftigkeit mit besonderer Seriosität sprechen.Zwischen den oben erwähnten Brachot des Baruch ScheAmar und Jischtabach muss zumindest ein Perek Tehilim gesagt werden - idealerweise und normalerweise natürlich alles im Siddur Stehende. Dieses Minimum dazwischen ist der Psalm "Tehila LeDawid", besser bekannt als "Aschrej". Unsere Weisen sagen, dass jeder, der diesen Psalm dreimal täglich sagt, einen Platz in der Künftigen Welt - 'Olam HaBa - hat. Er wird daher zu Schacharit zweimal gesagt (einmal in der Psukej DeSimra und einmal nach Tachanun bzw. der Kriat HaTora) und zu Beginn von Mincha einmal. Besonderen Stellenwert bei diesem hat der Passuk "Poteach Et Jadecha U-Massbi'a LeChol Chaj Razon" - "DU öffnest DEINE Hand und sättigst alles Lebende". H' kümmert sich also darum, dass jeder das hat oder bekommt, das er benötigt.Es folgen weitere Kapitel Tehilim. (Am Schabbat und an Feiertagen wird Psukej DeSimra im übrigen abgeändert und länger gestaltet.)Psukej DeSimra endet spektakulär mit (einer Einleitung zu und dann) Schirat HaJam, dem Lied, das Bnej Israel nach dem Durchzug durch das Meer gesungen haben. Es war dies ein ganz starkes Zeichen der G'TTlichen Macht und viele Wunder sind im Zuge dessen geschehen. Eine Dienerin, so heißt es, hat beim Durchzug Dinge gesehen, die selbst der große Prophet Jecheskel nicht in Prophezeiungen gesehen hatte! Das Lied zeugt davon, dass H' über die Welt und den Lauf der Geschichte herrscht. Es ist ein Ausdruck unseres tiefen Glaubens als Einzelne und als Nation, an den einen und einzigen G'TT.Dies ist bestimmt ein krönender Abschluss (zu dem man übrigens - ab "WaJewarech Dawid" - steht) und nun sind wir bestimmt richtig darauf vorbereitet, H' durch das weiterführende Gebet zu "begegnen" und unsere Audienz vor dem KÖNIG vorsichtig, aber doch zu beginnen. Und nun zu den Fragen:Wie lange fandest du diese Einheit? Lang Sehr lang Unausstehlich lang Bringe die heute gelernten Teile des Schacharit-Gebets in die richtige Reihenfolge. 1. Birkot HaSchachar 2. Korbanot 3. Psukej DeSimra Ordne richtig ein: Was ist eine Bracha, was ist ein Perek Tehilim, was eine Tfila und was stammt aus der Tora Bracha 'Al Netilat Jadajim Baruch ScheAmar Jischtabach Elokai Neschama Ascher Jazar Birkot HaTora Perek Tehilim Mismor LeToda Psalm 30 Aschrej Tora Schirat HaJam Korbanot 'Akejdat Jizchak Tfila Mode Ani Le'olam Jehe Adam Adon 'Olam Was bedeutet der Ausdruck <ונשלמה פרים שפתינו Farim (Parim) Sefatejnu> und in welchem Zusammenhang steht er? Bringe die Teile der Psukej DeSimra in die richtige Reihenfolge. Ein praktischer Tipp: Vielleicht musst du den Zoom des Bildschirms verkleinern um auf einmal alle Antworten zu sehen und so richtig verbinden zu können. 1. Hodu 2. Psalm 30 Schir Chanukat HaBait LeDawid 3. Baruch ScheAmar 4. Mismor LeToda 5. Jehi Chwod 6. Aschrej 7. Weitere Psalmen 8. Schirat HaJam 9. Jischtabach Verbinde die Gebete mit ihrer richtigen Bedeutung oder Aussage. Baruch ScheAmar Bracha und Beginn von Psukej DeSimra Jischtabach Bracha und Ende von Psukej DeSimra Mismor LeToda Dank für die täglichen Wunder Schirat HaJam Macht von H' über alles Ascher Jazar Dank für die einwandfreie Funktion des Körpers Mode Ani Dank für die Rückkehr der Seele Tehilim Perek 30 Hinweis auf Chanukka

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