Einsetzübungen- 4a
I. Lesen Sie den Text über Organspende. Ergänzen sie den Text mit jeweils einempassenden Wort. OrganspendeOrganspende ist eine Entscheidung für das Leben. 12 000 Kranke warten derzeit in Deutschland auf ein Organ – viele von ihnen vergebens. Obwohl 74 Prozent der Menschen bereit sind, nach ihrem Tod Organe zu spenden, haben nur weniger als 20 Prozent diese Entscheidung in einem Spendeausweis dokumentiert. Jeden Tag sterben in Deutschland drei Patienten, die durch eine rechtzeitige Transplantation hätten gerettet werden können. Wer sich für eine Organspende entscheidet, hilft so nach seinem Tod einem anderen Menschen. Derzeit werden die Regeln der Organspende reformiert. Danach soll künftig jeder Erwachsene per Brief aufgefordert werden, sich für oder gegen eine Organspende zu entscheiden. Organspender kann man dadurch werden, dass man seine Entscheidung schriftlich erklärt, zum Beispiel in einem Organspendeausweis. In diesem kann man ankreuzen, ob man einer Organspende generell zustimmt oder ob man die Entscheidung auf eine Person seines Vertrauens übertragen möchte. Zusätzlich besteht die Möglichkeit einer sogenannten „Lebendspende“. Doch die ist nur zulässig, wenn kein Spenderorgan eines Verstorbenen zur Verfügung steht.Zudem sind Spenden nur an enge Verwandte, den Lebenspartner oder an Verlobte zulässig, um Organhandel zu verhindern. Sowohl ältere Menschen als auch Minderjährige können nach dem 16. Lebensjahr Spender werden und ihre Bereitschaft zur Spende erklären. Wer seine Entscheidung ändern will, kann dies jederzeit in einem neuen Spendeausweis festhalten. II. Lesen Sie den Text über das Lernen mit PC und Internet. Ergänzen Sie den Text mitjeweils einem passenden Wort Computerkenntnisse und -fertigkeiten sind heute in allen Lebensbereichen sehr wichtig. Es gibt auchmehrere Möglichkeiten, wie man die digitalen Kompetenzen erwerben kann. Eine davon ist E-Learning („elektronisch unterstütztes Lernen“). In der Praxis bedeutet das für die Teilnehmer, dass sie nicht nur vom Arbeitsplatz , sondern auch von zu Hause aus lernen können. Online lernen öffnet heute immer mehr Möglichkeiten und Freiheiten. Neben dem Lernort kann auch das Lerntempo ganz individuell dem Arbeitsalltag angepasst werden . Und dazu muss man kein Computerspezialist sein. Grundkenntnisse sind von Vorteil, aber auch absolute PC-Neulinge werden zu Kursbeginn von erfahrenen Kursleitern („Tutoren“) eingewiesen. Jeder E-Learning-Kurs besteht aus zwei Phasen: Die erste Kursphase beginnt vor Ort in einer Schule oder einem Institut mit einem Lehrer, eben dem sogenannten Tutor. Dieser nutzt moderne Medien wie das Internet, um den Lernstoff effizient zu vermitteln. Seit diesem Treffen ist er auch der ganz persönliche Trainer jedes Kursteilnehmers. Die zweite Kursphase findet dann zu Hause oder am Arbeitsplatz direkt vor dem Computer statt. Ergänzend zum E-Learning treffen sich die Kursteilnehmer mit ihrem Tutor zu bestimmten Terminen regelmäßig in ihrer Schule oder im Institut.Heutzutage ist der Kurs „Europäischer Computerführerschein“ (ECDL) sehr populär. Dieser „Führerschein“ ist ein europaweit anerkanntes und standardisiertes Zertifikat, das vielseitiges Computerwissen bestätigt. Der Kurs ist für alle Einsteiger oder Anwender mit Grundkenntnissen geeignet. In Deutschland haben seit 1997 mehr als 450 000 Kandidaten am ECDL-Programm teilgenommen (Stand 2012). So können auch Sie in nur zweihundert Kursstunden den „Computerführerschein“ erwerben.