Bienen - bedeutende Bestäuber

Worksheet by Rolf Silberkiesel
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Subjects
Biology
Grades
6
Language
DEU
Assignments
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Warum sind Bienen wichtig? Bienen sind für die Landwirtschaft und damit für unsere gesamte Ernährung unerlässlich. Von den rund 3.000 heimischen Nutz- und Wildpflanzen hängen 80 Prozent von der Bestäubung durch die Honigbienen ab. Auch Obst und Gemüse profitieren durch die Bienen deutlich. Denn Erträge und viele Qualitätsmerkmale der Früchte wie Gewicht, Gestalt oder Lagerfähigkeit werden in erheblichen Ausmaß gesteigert. Dabei übersteigt der Nutzen der Bestäubungsleistung den Wert der Honigerzeugung um das 10- bis 15-Fache. In Deutschland beziffert man den Wert der Bestäubung durch Honigbienen auf rund 2 Milliarden Euro jährlich, europaweit auf 14 Milliarden Euro und weltweit auf etwa 70 Milliarden US-Dollar. Gemessen an diesen Zahlen nimmt die Honigbiene den dritten Platz in der Reihe der wichtigsten Nutztiere ein, direkt hinter Rind und Schwein und vor dem Huhn. Der Körperbau der Biene Beschrifte die Abbildungen. Die unten angegebenen Wörter helfen dir dabei:Kopf, Flügel, Sammelbeine, Brust, Facettenaugen, Fühler, Hinterleib Flügel Hinterleib Brust Kopf Facettenaugen Fühler Sammelbeine Die Nahrung der Bienen – Nektar und Pollen NektarBienen fliegen sehr gezielt schon aus großer Entfernung bestimmte Blütenfarben an, die ihnen reiches Futter ver-sprechen. Sobald sie näher gekommen sind, weist ihnen ein verlockender Duft den Weg, der vom Nektar stammt. Nektar ist eine wässrige Flüssigkeit, die reich an verschiedenen Zuckerarten ist und auch Mineralstoffe, Vitamine und Duftstoffe enthält. Er wird von Pflanzen in den Saftdrüsen, auch Nektarien genannt, ausgeschieden, um Tiere anzulocken. Diese befinden sich meist am Grunde der Blüte oder versteckt am Ende der Blütenröhre. Oft erreicht die Biene den Nektar nur, wenn sie ihren Rüssel weit herausstreckt. Den Nektar sammelt die Biene im Honigmagen. Bis er gefüllt ist, muss sie oft viele hundert Einzelblüten anfliegen. Dann geht es zurück zum Bienenstock. Hier gibt sie das gesammelte Futter wieder ab. Andere Stockbienen übernehmen es und verarbeiten es zu Honig weiter. Dabei entziehen sie dem Nektar Wasser und geben eigene Stoffe dazu, die den Honig haltbar machen. Wenn der Honig reif ist, wird er in einer Zelle eingelagert. Damit der Honig nicht verdirbt, wird die Honigzelle luftdicht mit einem Wachsdeckel verschlossen. Honig dient als Futter für die Tiere während des Winters oder bei Schlechtwetterperioden.PollenPollen ist der Fachbegriff für den Blütenstaub. Er wird in den Staubbeuteln von Samenpflanzen gebildet, die an kleinen Stielen in der Mitte einer Blüte sitzen. Sind die Staubgefäße reif, so platzen sie. Der Blütenstaub liegt dann offen und rieselt heraus. Sobald eine Biene mit dem Blütenstaub in Berührung kommt, bleibt dieser an den Härchen der Biene hängen. Ist der Staubbeutel noch geschlossen, so beißt die Biene eine Öffnung hinein und kratzt mit den Vorderbeinen die Nahrung heraus. Ist der Haarpelz der Biene mit ausreichend Pollen bestäubt, so bürstet sie mit allen Beinen den Blütenstaub zum letzten Beinpaar. Dabei feuchtet sie den Pollen mit Nektar an. Zuletzt reibt sie die Beine so, dass je ein Pollenpaket an den Außenseiten der Beine, am Pollenkamm, hängen bleibt. Mit der Last fliegt sie dann zum Bienenstock zurück, wo sie die Päckchen abstreift. Andere Stockbienen lagern den Pollen, der eine wichtige Nahrung für die junge Brut ist, in Waben ein. Wo entstehen Nektar und Pollen in den Pflanzen? Lies den Text oben und beantworte die Frage. Wie transportiert die Biene Nektar und Pollen zum Bienenstock? Lies den Text oben und beantworte die Frage. Die Bestäubungsleistung der Bienen auf verschiedene Kulturpflanzen zeigt diese Tabelle. Dargestellt ist jeweils der Ertrag, der mit und ohne Bienen erzielt wird. Ein Vergleich Zeichne den Ertrag, der ohne die Honigbienen erzielt wird, mit einem roten Stift in das Diagramm ein. Nutze dazu die Tabelle oben Von Albert Einstein soll, so wird vielfach behauptet, folgendes Zitat stammen: „Wenn die Bienen verschwinden, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben; keine Bienen mehr, keine Pflanzen, keine Tiere, keine Menschen mehr.“ Überlege: Was will uns dieses Zitat sagen? Schreibe auf:

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